Zahnarztpraxis
Steffen Jud
Bürkle-de-la-Camp-Platz 2
44789 Bochum

Telefon: (0234) 3 25 46 75
Fax: (0234) 3 25 46 78
E-Mail: steffen.jud@t-online.de

Unsere Praxis befindet sich im Service-Center am Bergmannsheil.
Ausreichend Parkmöglichkeiten sind am angrenzenden Parkhaus vorhanden.
Sie erreichen uns bequem mit den U-Bahnlinien 308 + 318, Hst. Schauspielhaus.
Unsere Praxis ist ebenfalls über die Bushaltestelle am Bergmannsheil erreichbar.

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08:00 - 12:00 Uhr
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Dienstag:
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Freitag:
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Zusätzliche Sprechzeiten nach Vereinbarung

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News

Patientenwohl muss im Mittelpunkt stehen

Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek sieht Risiken durch den Vormarsch investorengetragener Medizinischer Versorgungszentren (iMVZ).

„Das Patientenwohl muss auch weiterhin im Mittelpunkt zahnärztlichen Handelns stehen. Deshalb treibt mich eine Sorge um – die Sorge vor einem ungebremsten und unumkehrbaren Wachstum investorengetragener Medizinischer Versorgungszentren“, schreibt Holetschek in einem Editorial für das Bayerische Zahnärzteblatt, das heute (15.07.) erscheint.

Alleine in Bayern hat sich die Zahl zahnmedizinischer MVZ von 2015 bis 2022 von 87 auf 230 erhöht. Viele davon sind in der Hand internationaler Investoren.

„Dort, wo nicht mehr der Patient, sondern die Rendite im Fokus steht, können MVZ die Versorgungssicherheit gefährden. So kann eine flächendeckende Versorgung bedroht sein, wenn Investoren Versorgungskapazitäten tendenziell in lukrative Ballungsräume verlagern. Zudem ist zu befürchten, dass nicht mehr das gesamte Behandlungsspektrum abgebildet wird, sondern ein Fokus auf gut skalierbare, umsatzsteigernde Leistungen gelegt wird“, warnt der Minister.

In seinem Gastbeitrag fordert Holetschek das Bundesgesundheitsministerium erneut auf, sich des Themas anzunehmen und so schnell wie möglich eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe einzurichten. Die Diskussionen über die künftigen Rahmenbedingungen für investorengetragene MVZ müssten bundesweit geführt werden. Leider sei die Berliner Ampel bisher untätig geblieben. „Ich werde bei diesem Thema aber nicht nachlassen – denn einen weiteren Zeitverzug können wir uns nicht leisten“, so Holetschek.



Fünf Zahncremes sind sehr gut

Regelmäßiges Putzen ist wichtig für gesunde Zähne. Welche Zahncremes sich dafür am besten eignen, hat die Stiftung Warentest für die Juli-Ausgabe der Zeitschrift test untersucht. Von 31 getesteten Pasten schützen 4 nicht ausreichend vor Karies, ihnen fehlt Fluorid. Viele andere enthalten den kritischen Farbstoff Titandioxid. Fünf sehr gute Zahncremes kommen ohne diesen aus.

Das strahlende Weiß der Zahnpasta erreichen die Hersteller häufig mit dem Farbstoff Titandioxid. Doch ab August 2022 ist das Pigment EU-weit in Lebensmitteln verboten. Es steht im Verdacht, das Erbgut zu schädigen, wenn es in den Körper gelangt. In Kosmetika ist es weiterhin erlaubt. Von den 31 getesteten Zahncremes enthalten 21 Titandioxid. Da Zahncreme beim Putzen zum Teil verschluckt werden kann und Titandioxid für die Zahnpflege unnötig ist, rät die Stiftung Warentest aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes zu Zahnpasten ohne den Farbstoff.

Für unverzichtbar hält das Expertenteam der Stiftung Warentest dagegen Fluorid. Es stärkt den Zahnschmelz und macht ihn widerstandsfähiger gegen Säuren, die von Plaque-Bakterien gebildet werden. In vier Zahncremes ist der wichtigste Inhaltsstoff zur Kariesvorbeugung nicht enthalten. Die Tester bewerten sie daher mit mangelhaft. Immerhin fünf Pasten sind sehr gut. Sie beugen sehr gut Karies vor und beinhalten kein kritisches Titandioxid. Die günstigsten kosten sogar weniger als 1 Euro pro 100 Milliliter: Dontodent Zahncreme antibakteriell von dm und Bevola Zahncreme fresh von Kaufland.

Die ausführlichen Ergebnisse zum Zahnpasta-Test finden sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/zahnpasta.



Zahnärzte fordern Augenmaß bei Umsetzung der Corona-Impfpflicht

Die Thüringer Zahnärzte fordern von der Landesregierung und den Gesundheitsämtern der Landkreise erneut besondere Vorsicht und Augenmaß bei der Durchsetzung der Corona-Impfpflicht im Gesundheitswesen. Entscheidungen über Sanktionen oder gar Tätigkeitsverbote dürfen die zahnärztliche Versorgung vor allem im ländlichen Raum Thüringens keinesfalls gefährden.

„Alle Verantwortlichen in Land und Kommunen sollten ihren gesetzlichen Ermessensspielraum sensibel nutzen“, sagt Dr. Christian Junge, Präsident der Landeszahnärztekammer Thüringen. „Hierbei müssen die künftige Entwicklung der Pandemie und die sehr sicheren Hygienestandards in Zahnarztpraxen stets berücksichtigt werden. Derzeit jedoch beunruhigen ungeklärte Kontrollen und nicht absehbare Einschränkungen durch die lokalen Gesundheitsämter viele Zahnarztpraxen in Thüringen“, beklagt Junge.
Verlust von Personal und Praxisschließungen vor allem im ländlichen Raum befürchtet
Auch der Vorstandsvorsitzende der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Thüringen, Dr. Karl-Friedrich Rommel, fürchtet, dass bei unbedachten Entscheidungen der Ämter gut ausgebildetes Assistenzpersonal unwiederbringlich verloren geht und Zahnarztpraxen dauerhaft schließen werden: „Die Behörden müssen sich im Klaren sein, dass bereits ein eingeschränkter Praxisbetrieb in kleineren Orten Thüringens die zahnmedizinische Versorgung der Bevölkerung nicht mehr im bisherigen Umfang und nicht mehr flächendeckend gewährleisten kann. Entsprechend müssen die Gesundheitsämter in jedem Einzelfall immer mit Blick auf die sichere zahnmedizinische Versorgung vor Ort entscheiden“, fordert Rommel.

Praxisinhaber müssen derzeit existenzielle Entscheidungen über das Weiterbestehen ihrer Praxen, einen vorgezogenen Ruhestand und die Weiterbeschäftigung ihrer Angestellten treffen. Sie selbst können jedoch kaum einschätzen, ob und in welchem Umfang die Gesundheitsämter in den Landkreisen tatsächlich Berufsausübungsverbote aussprechen werden. Bereits diese große Ungewissheit erhöht die Bereitschaft zur vorzeitigen Schließung von Praxen und Kündigungen von Arbeitsverträgen.
Deutschlandweit keine einzige Corona-Infektion aus einer Zahnarzt-Behandlung nachweisbar

Die Landeszahnärztekammer verweist zudem auf die sehr hohen Hygienestandards, mit denen Thüringer Praxen während der gesamten Pandemie die zahnmedizinische Versorgung aufrechterhalten haben. Deutschlandweit ist bis heute keine einzige Ansteckung aus einer zahnärztlichen Behandlung nachweisbar.

„Auch deshalb verstehen wir Zahnärzte nicht, warum Betroffene nun von Betretungs- und Beschäftigungsverboten bedroht werden. Unabhängig von der gesetzlichen Impfpflicht bleiben Patienten und Beschäftigte in unseren Praxen optimal vor Infektionen geschützt“, versichert Kammerpräsident Junge. Eine Impfpflicht jedoch steht dem eigenverantwortlichen und freiberuflichen Handeln der Zahnärzteschaft entgegen. „Es ist daher unbedingt notwendig, die Impfpflicht auf Landesebene mit Augenmaß umzusetzen sowie auf Bundesebene grundlegend zu überdenken“, fordert der 56-jährige Zahnarzt aus Friedrichroda.

Nach Auskunft des Thüringer Gesundheitsministeriums waren Ende Mai landesweit etwa 11.000 Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegewesens als ungeimpft gemeldet. Über genaue Zahlen in Zahnarztpraxen haben Ministerium und Kammer keine verbindlichen Angaben.



Zahnschmerzen im Urlaub

Oh nein, nicht jetzt! Schmerzende Zähne auf Reisen kann wirklich niemand gebrauchen. Gut zu wissen, wie man dann am besten reagiert: Die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) gibt Tipps, was Sie bei Zahnschmerzen im Urlaub tun können und wie Sie gut auf einen Zahnunfall vorbereitet sind.

Damit es erst gar nicht zu Zahnschmerzen im Urlaub kommt, sorgen Sie am besten vor: Gehen Sie drei bis vier Wochen vor der Reise zur Vorsorgeuntersuchung in Ihre Zahnarztpraxis. Dann kann der Zahnarzt oder die Zahnärztin Ihr Gebiss gründlich kontrollieren – und eventuell notwendige Behandlungen noch vor dem Urlaub durchführen. Außerdem können die Zähne und das Zahnfleisch gezielt im Hinblick auf geplante Urlaubsaktivitäten untersucht werden. Das ist zum Beispiel beim Tauchen wichtig, denn undichte Füllungen oder Kronen mit Lufteinschlüssen können beim Auftauchen durch den erhöhten Druck wehtun.
Zahnschmerzen auf Reisen

Manchmal lassen sich Zahnschmerzen im Urlaub trotz bester Vorbereitung leider nicht verhindern. Sind die Beschwerden nur leicht, kann es schon helfen, Kaffee, Zigaretten, sportliche Aktivitäten und Hitze zu vermeiden. Kühlende Umschläge können Schwellungen lindern und leichte Schmerzmittel die Zeit bis zum Zahnarztbesuch zu Hause überbrücken. Reichen diese Soforthilfe-Maßnahmen nicht aus, sollten Sie eine Zahnarztpraxis vor Ort aufsuchen – ebenso, wenn sich eine Krone löst oder ein Zahnunfall passiert ist. Fragen Sie Ihren Reiseveranstalter, das Hotelpersonal, bei der Touristeninfo oder in der Apotheke nach einer Praxis in der Nähe.
Zahnunfall im Urlaub

Beim Sport und wenn Kinder spielen und toben kann es leicht zu einer Zahnverletzung kommen. Dann ist es gut, im Urlaub eine Zahnrettungsbox dabeizuhaben, die in der Apotheke erhältlich ist. In diesem Behälter können ausgeschlagene Zähne oder Zahnstücke keimfrei aufbewahrt und in eine Zahnarztpraxis oder Zahnklinik transportiert werden – das sollte so schnell wie möglich passieren. Alternativ kann der Zahn für den Transport auch in kalte H-Milch gelegt oder in saubere Kunststofffolie (etwa Frischhaltefolie) gewickelt werden. Die gute Nachricht: Wird ein Zahn richtig aufbewahrt und schnell zahnmedizinisch versorgt, bleibt er meist erhalten.

Die Bayerische Landeszahnärztekammer bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Notfall-Tipps für den Zahnunfall zum Ausdrucken an. Sie passt zusammengefaltet in den Geldbeutel:

zahn.de/zahnunfall-faltkaertchen

Mehr Informationen zum Thema „Gesunde Zähne im Urlaub“ finden Sie auf der BLZK-Patientenwebsite unter

zahn.de/zahnschmerzen-urlaub





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